Herzlich Willkommen – Stephan

Liebe Leserin, lieber Leser,

karibu sana to our blog – Herzlich Willkommen auf unserem Tourneetagebuch!

Nach 2013 und 2016 schreiben wir nun zum dritten Mal einen Blog, der einen Überblick und manche „privaten“ Erlebnisse mit Fotos und Gastkommentaren beinhaltet. Jede Woche schreibt ein anderes Mitglied der Truppe. Ich eröffne jede Woche mit einem kurzen Lagebericht und ein paar Fakten über die Hintergründe der Tour. Und los geht’s:

Am 2. Februar erhalten wir alle auf unserer WhatsApp – Gruppe den Hinweis, dass die Visa fertig sind. Wir freuen uns und proben noch motivierter.

In zwei Wochen geht es los und es gibt einige Szenen, die erst vor kurzem fertig geworden sind. Die beiden AutorInnen Natalia Roizzenzon-Sipple und Hannes Lauer haben sehr viel recherchiert und aus ihrem beruflichen Alltag zusammengetragen, nun gilt es, die wesentlichen Eckpfeiler der Collage zum Klimawandel festzulegen und bühnenwirksam zu formulieren. Über die beiden KlimaexpertInnen aus Baden-Württemberg und unser neues Stück werde ich im Laufe des Blogs noch berichten, nun aber zurück zu den Visa.

Zu Beginn unserer Tourneetätigkeit war es sehr kompliziert, die Visa zu bekommen, da alle MitgliederInnen aus den Armenvierteln der Metropole Nairobi kommen und das Geld nicht vorweisen können, das sie für ein Shengen-Visum benötigen würden. Der Baden-Württembergische Minister für Entwicklungszusammenarbeit, Herr Peter Friedrich hat die ersten Jahre für die jungen EnsemblemitgliederInnen gebürgt. Mittlerweile ist das Vertrauen der Deutschen Botschaft in unser Projekt groß und wir haben für jedes einzelne Ensemblemitglied einen persönlichen Bürgen. Das macht die Reisevorbereitungen wesentlich einfacher. Trotzdem sind wir immer noch ein wenig nervös und sehr erleichtert, wenn die Visa in den Pässen kleben.

Die Gruppe ist sich sowohl ihrer Verantwortung, als auch ihrer Chance und ihres Stellenwerts bewusst. Im November vergangenen Jahres war sogar eine Delegation des Staats- und des Wirtschaftsministeriums aus Baden-Württemberg bei uns in der Probenhalle in Mathare-Slums. Das verdankt die Gruppe ihrem Durchhaltevermögen und ihrem Vertrauen, in mich und meine deutschen PartnerInnen, vor allem aber in sich selbst.

Seit Herbst 2016 ist das Hope Theatre Nairobi eine eigene NGO und wird von drei Frauen verwaltet. Die NGO unterrichtet eine Kindergruppe aus Mathare-Slums (die Hope Theatre Juniors), arbeitet im Frauengefängnis von Nairobi und in der Jugendstrafvollzugsanstalt für Mädchen, in der Pehucci-Waisenkinderschule und im kifafa Waisenhaus mit epilepsie-erkrankten Mädchen.

Nun aber, am 2. Februar 2018, steckt die Truppe in den Endproben zu „Stop breathing – it can damage your health“ – wir lernen Text, überlegen Choreographien und probieren Songs. Pauline und die Gruppe proben bereits seit Jahresbeginn an verschiedenen Szenen, Monica und Justine haben einen grandiosen Rap zum Klima geschrieben, nun fügen wir alles zusammen, am 12. Februar gibt es den ersten Durchlauf, am 14. Februar fliege ich zurück, holen den Tourbus vom Autoverleih Buchbinder, die uns freundlicherweise unterstützen und erwarte die Gruppe am Flughafen Frankfurt. Am 19. Februar spielen wir unsere erste Vorstellung am Max-Planck-Gymnasium in Trier.

      

Monday Morning Glory 😀

Abflug von Nairobi

Max-Planck-Gymnasium Trier

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